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Chronische Borreliose

Therapieoption für chronische Borreliose Patienten auch im Spätstadium

In 25 Jahren regelmäßiger Behandlung von Krebserkrankungen mit extremer Ganzkörper-Hyperthermie  ( 42,5°C) sind uns bei zwar ganz seltenen Fällen von Patienten die gleichzeitig unter chronischer Borreliose litten, aber dafür ausnahmslos anhaltende Besserungen bei den typischen Beschwerden, speziell Schmerzfreiheit der Gelenke aufgefallen.
Es existieren zahlreiche interessante wissenschaftliche Arbeiten zu Temperatureffekten bei den die Borreliose verursachenden Borrelien und sogar bis 1917 zurückreichend zu Treponema pallidum, das wie die Borrelien zur Familie der Schraubenbakterien (Spirochäten) gehört. Die Thermosensibilität betrifft sowohl die Zellen, als auch die schützenden Hüllen.
In der jüngeren Vergangenheit konnte gezeigt werden, dass Borrelien sich ab einer Temperatur von 40°C nicht mehr vermehren und bei 42°C absterben.

Bei chronischer Borreliose nach ineffektiver Standard-Therapie mit Langzeit-Antibiotikabehandlung halten wir eine Behandlung mit 41,8°C Bluttemperatur (konstant hoch gehalten für eine Zeit von 90 bis 120 Minuten) für sinnvoll und ausreichend und das Behandlungsrisiko für vertretbar - speziell im Vergleich zu den deutlich  höheren Temperatur-Dosen bei Tumorpatienten.

Hier die Links zu den ausführlichen Studien in Englisch:

http://www.jci.org/articles/view/12484#B8

http://sci.tech-archive.net/Archive/sci.med.diseases.lyme/2007-04/msg00112.html